HINWEISE ZUM FAHREN IN DER GRUPPE

HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Die Teilnahme an allen Ausfahrten der Hamburg Gay Bikers erfolgt eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko. Eine Haftung der Teilnehmer gegen den Tourleiter / Organisator ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Insbesondere wird von der Tourleitung nicht geprüft, ob eine gültige Fahrerlaubnis vorliegt bzw. ob das Fahrzeug sich in einem technisch einwandfreien Zustand befindet. Jeder Teilnehmer ist für die Sicherung seiner Gegenstände und seines Motorrades selbst verantwortlich.

Möglicherweise wirken die nachfolgenden Punkte auf den ersten Blick etwas oberlehrerhaft, aber unserer Erfahrung nach machen sie uns das Fahren in der Gruppe erheblich leichter:
GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNGEN EINHALTEN:
Das ist im Allgemeinen kein Thema, da sich das Tempo in der Gruppe von selbst deutlich reduziert. Wo man alleine noch schnell überholen würde, kommt eine ganze Gruppe aber nicht hinterher, deshalb halten unsere Gruppenführer weitestgehend die Geschwindigkeitsbegrenzungen ein.
REIHENFOLGE IN DER GRUPPE FESTLEGEN:
Es macht auch keinen Sinn, sich innerhalb der Gruppe zu überholen. Das bringt nur Unruhe in die Gemeinschaft, und letztendlich kommen wir doch alle gemeinsam am nächsten Etappenziel an!
SEITLICH VERSETZT FAHREN UND SICHERHEITSABSTAND:
Besonders in der Stadt kann durch versetztes Fahren die Länge des Konvois verkürzt werden, sodaß es an Ampeln oder Kreuzungen weniger Probleme gibt, zusammenzubleiben. Auch auf der Autobahn wird die Gruppe dadurch kompakter, und gleichzeitig bleiben die Sicherheitsabstände für den Einzelnen erhalten. Nichts nervt mehr, als ein Hintermann, der dauernd zu dicht auffährt. Der Vordermann fühlt sich dann gehetzt und traut sich unter Umständen nicht, rechtzeitig zu bremsen.
JEDER TRÄGT VERANTWORTUNG FÜR SEINEN HINTERMANN:
Der regelmäßige Blick in den Rückspiegel ist fast das Wichtigste überhaupt. Sollte mein Hintermann zurückbleiben, gebe ich Licht- oder Hupsignal nach vorn, damit die Gruppe unter Umständen das Tempo verringert oder gar anhält, bis mein Hintermann wieder aufgeschlossen hat. So wird verhindert, daß die Gruppe auseinander gerissen wird. Falls einer tatsächlich den Anschluß an die Gruppe verliert, sollte er unbedingt dort, wo er seinen Vordermann das letzte Mal gesehen hat, warten und nicht unsinnig in der Gegend herumirren; die anderen finden ihn nämlich sonst garantiert nicht!
JEDER IST FÜR DEN EIGENEN ÜBERHOLVORGANG SELBST VERANTWORTLICH:
Dieser Punkt versteht sich eigentlich von selbst, denn die Verantwortung kann einem keiner abnehmen! Nach dem Überholvorgang muß ich innerhalb der Gruppe meinem Hintermann die Möglichkeit geben, einzuscheren, das heißt, nach dem Überholen nicht das Gas wegnehmen! Wenn sich jeder daran hält, kann ein Fahrzeug u.U. mühelos von einem Konvoi überholt werden, und die Gruppe bleibt zusammen.
IM NOTFALL: ANHALTEN, OHNE DEN VERKEHR ZU BEHINDERN:
Eine Gruppe von zehn oder mehr Bikern kann am Straßenrand anhalten, ohne den fließenden Verkehr zu behindern, jedoch nicht in mehreren Reihen nebeneinander!

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